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Christliche Schöpfungsmystik und bedrängende Ökologie

12. März13. März

- 25,00€

Wie gelingt menschenwürdiges Leben für jede(n) auf der Erde, ohne dass wir den Globus zerstören? Diese Überlebensfrage bringt das vielleicht aufregendste Ereignis ans Licht: die Erde spricht mit uns, und das mit schmerzlicher Kritik und vielen Fragen; sie wehrt sich gegen uns Menschen und will nicht länger nur der Materialhaufen sein, aus dem sich der Mensch glaubt, selbstherrlich bedienen zu können. Ins Biblische und Christliche gewendet: Welt und Mensch sind Gottes Schöpfung aus nichts anderem als seiner stets schenkenden Güte. Sinn und Ziel dieser Schöpfung ist eben nicht der Mensch, sondern der Sabbat: die befriedete Resonanz in allem, mit allem und für alle. Endlich also Schluss mit Gier und Gewalt, sprich Sünde, die wie ein Mehltau oder eine Ozonschicht noch alles vernebeln und verblenden. In Christus Jesus wird neu und endgültig ans Licht gebracht, was das Geheimnis der Welt und der Grund ihrer Bewahrung ist: der schöpferische Gott, der Menschen als Mitliebende und Mitarbeitende sucht, und das ständig und gerade heute. Nicht zufällig schließt Franziskus deshalb seine prophetische Enzyklika Laudato si mit dem Sonnengesang des Johannes vom Kreuz. Sich von diesem Gott und seiner aufschreien-den Schöpfung anrühren zu lassen, ist Auftrag und Sinn von Christ- und Kirchesein – gerade heute.

Weitere Informationen zum Tagungsverlauf: Tagungsflyer

Details

Beginn:
12. März
Ende:
13. März
Beitrag
25,00€
Beginn Fr.: 13:00 Uhr, Ende Sa.: 16:00 Uhr
Kategorien
,

Veranstaltungsort

Online über ZOOM
Deutschland

Weitere Angaben

Referent
Dr. Gotthard Fuchs, Wiesbaden, Tagungsleitung: Dr. Erika Straubinger-Keuser, Diözese Rottenburg-Stuttgart HA Kirche und Gesellschaft Theologie und Spiritualität
Anmeldeschluss
01.03.21
Anmeldung bei
theologie@bo.drs.de