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Werkstatt Glaube & Vernunft Reihe zum Thema: Christentum zwischen Krieg und Frieden – Gewalt und Friedenspotentiale der Botschaft Jesu

26. Juni um 20:0022:00

Das Christentum steht, wie andere monotheistische Religionen auch, im Verdacht, irrationale Gewaltpotentiale in sich zu tragen. Aber worin genau sollen diese begründet liegen und gibt es nicht auch ganz erhebliche Friedenspotentiale, die eher Gewalt begrenzen und eindämmen als diese auszuagieren? Wir wollen im Rahmen dieser Gesprächsreihe u.a. fragen, ob der Monotheismus Israels tatsächlich latente Gewaltpotentiale in sich trägt und wie das damit unter Verdacht geratene Gottesbild des Alten Testaments angemessen verstanden werden könnte. Wir wollen darüber nachdenken, welche Bedeutung der gewaltsame Kreuzes- und Opfertod Jesu für christliche Erlösungsvorstellungen hat, wie die Inquisition historisch einzuordnen ist, ob es einen gerechten Krieg geben kann bzw. ob das Christentum zum Pazifismus verpflichtet, aber auch, wie die Aufforderung der Bergpredigt zur Feindesliebe zu verstehen ist und schließlich, inwiefern Weltfrieden möglicherweise Religionsfrieden voraussetzt. Diesen und ähnlichen Fragen will sich die Werkstatt Glaube und Vernunft widmen und sich dabei um ein Verständnis der vielfältigen Aspekte dieser Thematik bemühen.

Termine und Themen:
Mi., 26.06.: Wie werden wir friedfertig – Friedenserziehung oder Gebet?
Di., 23.07.: Was bleibt? Gewalt- und Friedenspotentiale der Botschaft Jesu

Details

Datum:
26. Juni
Zeit:
20:00 – 22:00
Kategorien:

Weitere Angaben

Leitung
Dr. Manfred Oevers
BegleiterIn
Dr. Ralf Lutz
Anmeldung bei
keine Anmeldung erforderlich

Veranstaltungsort

Kath. Gemeindezentrum St. Johannes Tübingen
Bachgasse 5
Tübingen, Deutschland