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Zum 50. Todestag des Theologen und Philosophen Romano Guardini in Tübingen

24. Oktober um 19:3021:30

- 5,00€

Für Universität und Stadt Tübingen waren die Jahre von 1945 bis 1948 von besonderer Bedeutung durch die Lehrtätigkeit von Romano Guardini. Der am 1. Oktober 1968 verstorbene Gelehrte war zum 1. Oktober 1945 durch den Staatsrechtler und damaligen Kultusminister Carlo Schmid nach Tübingen berufen worden. Zum ersten Mal war mit ihm wieder eine durch die vorangegangenen zwölf Jahre des Nationlsotzialismus nichtkontaminierte, der großen europäischen Denktradition verpflichtete Stimme zu hören. Die ganze Stadt strömte in die Studium-Generale-Vorlesungen dieses katholischen Denkers mit seinem breiten Themenspektrum von Dante, über Blaise Pascal bis hin zu Hölderlin oder Dostojewsky. Und nicht nur aus Tübingen kam der Hörerkreis. Schon in Stuttgart füllten sich Bahnwaggons, um dem Denkereignis Romano Guardini beiwohnen zu können. Zu den Besonderheiten gehörten Guardinis in St. Johann zelebrierte Predigtgottesdienste in der Advents-und Fastenzeit. Für den 1885 geborenen Guardini selbst, der bis 1939 in Berlin gelehrt hatte, hatten die Tübinger Jahre eine Schlüsselfunktion für das spätere Oeuvre und Wirken in München.

Details

Datum:
24. Oktober
Zeit:
19:30 – 21:30
Eintritt:
5,00€
Kategorien:

Veranstalter

keb

Weitere Angaben

Referent
Prof. Wolfgang Urban

Veranstaltungsort

Kath. Gemeindezentrum St. Johannes Tübingen
Bachgasse 5
Tübingen, Deutschland